Volksbank eG Bad Laer-Borgloh-Hilter-Melle

Deutliches Plus im Kreditgeschäft

Bilanzsumme steigt um 7 Prozent auf erstmals über 400 Millionen Euro

Die Volksbank eG Bad Laer-Borgloh-Hilter-Melle ist weiter auf Wachstumskurs. Im
Geschäftsjahr 2014 stieg die Bilanzsumme um 6,8 % auf erstmals 412 Millionen Euro.
Die Volksbank eG verzeichnet damit ein überdurchschnittliches Wachstum im
Kundenkreditgeschäft.
Die bilanziellen Kredite legten deutlich um 10,5 % auf 342 Millionen Euro zu.
Im Branchendurchschnitt entwickelten sich die Kundeneinlagen mit einer Steigerung
um 2,2 % auf 277 Millionen Euro – ein weiterer Beleg für die erfolgreiche Arbeit der
Bank.


Kundengeschäftsvolumen erstmals über 900 Millionen Euro

Auch das gesamte Kundengeschäft der Bank entwickelte sich erfreulich. Das
Kundengeschäftsvolumen – bestehend aus bilanzwirksamen Einlagen und Krediten,
den Bauspareinlagen, den Versicherungsrückkaufswerten, den Wertpapieren im
Kundendepot der Bank, den Union Investment Fonds sowie den vermittelten Krediten
bei der TeamBank (easyCredit) und den Hypothekendarlehen der
Verbundpartnerbanken – stieg um 7,35 % auf die Rekordsumme von 920 Millionen
Euro.
Die positive Entwicklung stellt das Vertrauen in die Volksbank eG sowie in die gesamte
genossenschaftliche FinanzGruppe, Volksbanken Raiffeisenbanken auch im sechsten
Jahr nach Ausbruch der Finanzkrise einmal mehr unter Beweis.


Genossenschaftliche FinanzGruppe gewinnt Marktanteile

Nach den vorläufigen Zahlen hat die genossenschaftliche FinanzGruppe, zu der die
Volksbank eG Bad Laer-Borgloh-Hilter-Melle gehört, auch im Jahr 2014 in einem
intensiven Wettbewerbsumfeld Marktanteile im Privat-, aber vor allem im
Firmenkundengeschäft hinzugewonnen.
Trotz andauernder historisch niedriger Zinsen sieht sich die Gruppe gut aufgestellt. Mit
einem Verbundrating von AA- (Standard & Poor´s) verfügen die Genossenschaftsbanken weiterhin über das beste Rating im deutschen Kreditgewerbe.
Sehr erfolgreich wurde die Kapitalerhöhung bei der DZ Bank, der Zentralbank der
Volksbank eG, in Höhe von 1,5 Milliarden Euro durchgeführt. Auch die Volksbank eG
beteiligte sich an dieser wichtigen Kapitalmaßnahme.
Die DZ-Bank war somit für den Bankenstresstest der Europäischen Zentralbank (EZB)
gut gerüstet und ist in der Lage, die künftigen strengen Eigenmittelanforderungen zu
erfüllen.


Mitglieder-Mehrwert-Programm ausgebaut

Die Mitgliederzahl und damit die Zahl der Teilhaber der Bank sind auch im Jahr 2014
auf 12.437 weiter gestiegen. Seit dem Jahr 2010 wuchs die Mitgliederzahl in fünf
Jahren um 44 %. Jeder zweite Kunde ist damit auch Teilhaber der Bank.
Das Mehrwert-Programm für Mitglieder wurde im abgelaufenen Jahr um weitere
Vorteile, wie Vergünstigungen und Rabatte bei mehr als 12.000 bundesweiten PLUSPartnern
aus Handel und Gastronomie und Rabatten bei Versicherungen beim
Verbundpartner R+V Versicherungen erweitert.
Nach einigen Jahren wird die Bank auch wieder eine exklusive Mitgliederreise
anbieten. Reiseziel ist die Blumeninsel Madeira.


Im Rahmen der geplanten Kontomodellanpassungen bei Girokonten zum 01.04.2015
erhalten Mitglieder beim Konto „VR-Komfort“ für die intensive Nutzung der
Bankdienstleistungen einen Treuebonus. Bei diesem Girokonto verzichtet die Bank
zukünftig auf die Berechnung von Überziehungszinsen und reduziert den Dispo-
Sollzins um 2 %. Die übrigen Kontomodelle werden ergänzt und aktualisiert.


Hohe Zuwächse im Kreditgeschäft

Mit einem Wachstum von 10,5 % um 32 Millionen Euro ist das Kreditgeschäft der Bank
im Jahr 2014 überdurchschnittlich gewachsen. Wachstumsträger waren sowohl die
private Immobilienfinanzierung als auch die Firmenkredite. Bei den Firmenkrediten war
trotz einer verhaltenen Wirtschaftsentwicklung, insbesondere in der zweiten
Jahreshälfte, sowie einer unverändert guten Liquiditätsausstattung der heimischen
Wirtschaft ein Wachstum von 11,2 % zu verzeichnen. Einzelne Projektfinanzierungen
haben zum guten Wachstum im Kreditgeschäft beigetragen. Die attraktiven Zinsen für
langfristige Kredite haben zu einer starken Nachfrage nach Wohnbaukrediten geführt.
Besonders nachgefragt waren langfristige Kredite mit Zinsfestschreibungen von 10
und 20 Jahren.


Dynamisches Geschäftsfeld Bauen und Wohnen

Die hohe Nachfrage nach günstigen Immobilienfinanzierungen hat die Bank zum
Anlass genommen, personelle und organisatorische Veränderungen vorzunehmen.
Das Personal wurde aufgestockt, um die Kundenfinanzierungen kurzfristig bearbeiten
zu können. Der gesamte Immobilienbereich wurde unter die einheitliche Leitung von
Charlotte Specht, Marktgebietsleiterin für das Geschäftsgebiet Melle-Borgloh, gestellt;
sie ist damit auch für die Immobilienkooperationen mit Knabe Immobilien und GIVOS
zuständig.


Die Immobilienpreise sind auch in 2014 weiter gestiegen.
Die Nachfrage übersteigt weiterhin das Angebot, so dass nicht für alle Kunden das
passende Objekt vermittelt werden konnte.
Während in den Ballungszentren, wie Hamburg, Frankfurt oder München, und in
attraktiven Studentenstädten, wie Münster, Freiburg oder Heidelberg, die Gefahr einer
Blasenbildung besteht, dürften auch im Jahr 2015 die Preise für marktgängige
Immobilien im Geschäftsgebiet der Bank auf hohem Niveau bleiben.
Eine besonders rege Immobilienentwicklung ist in Bad Rothenfelde zu verzeichnen,
hier werden auch die höchsten Kauf- und Mietpreise erzielt.


Mittelstandsorientierung

Die Volksbank eG ist als solider und zuverlässiger Partner in der Region verwurzelt. Die
Mittelstandsorientierung ist zentraler Punkt der Geschäftspolitik. Bei zwei erfolgreich
durchgeführten Firmenkunden Workshops – bei der Firma Garten Brauers in Melle und
bei 4-packaging in Dissen – konnten wichtige Empfehlungen für die
Weiterentwicklung der Bank aufgenommen werden. Einen außergewöhnlichen Weg
hat die Bank mit der Hospitation eines Firmenkundenbetreuers bei einem
landwirtschaftlichen Betrieb eingeschlagen.


Historisches Niedrigzinsniveau - Negativzinsen sind nicht geplant –
expansive Politik der Europäischen Zentralbank (EZB)

Durch die expansive Politik der Europäischen Zentralbank haben sich die kurz- und
langfristigen Zinsen im Jahresverlauf auf ein historisches Zinstief reduziert.
Mit den geldpolitischen Entscheidungen im September wurden für Bankengelder
erstmals in der längeren Finanzgeschichte Negativ- oder Strafzinsen in Höhe von – 0,20
% durch die EZB in Rechnung gestellt. Gleichzeitig wurde die Refinanzierung für
Banken im Euroraum auf 0,05 % reduziert. Die wirtschaftsbelebenden Effekte in den
südeuropäischen Problemländern haben sich bislang nur marginal eingestellt.
Die langfristigen zehnjährigen Bundesanleihen sind dadurch auf rd. 0,5 % gefallen; für
Anleihen des Bundes bis fünf Jahre werden aktuell ebenfalls Negativzinsen berechnet.
Verschiedene Großbanken und einige Kreditbanken haben seit Herbst 2014 auf diese
geldpolitischen Maßnahmen reagiert und ebenfalls Negativzinsen für größere
Einlagenbeträge eingeführt.
Bei der Volksbank eG sollen Kunden auch künftig nicht mit einem negativen Zins
bestraft werden, wenn sie ihr Geld zur Bank bringen.
Der Vorstand der Volksbank eG Bad Laer-Borgloh-Hilter-Melle sieht die Geldpolitik mit
dem angedachten Ankauf von Staatsanleihen und anderen minderwertigen Anleihen
in Höhe von bis zu 1 Billion Euro sehr kritisch. Die langfristigen Folgen für das
Sparverhalten und die Alterssicherung breiter Bevölkerungsgruppen trifft letztlich
jeden Kunden der Bank.
Durch die EZB-Politik geht die Volksbank eG auch in den nächsten Jahren von extrem
niedrigen Zinsen aus.


Einlagen nehmen um 2,2 % zu

Die Einlagen der Kunden haben mit 2,2 % moderat, wie bei anderen Banken in der
Region zugenommen. Nach wie vor dominieren aufgrund der niedrigen Zinsen
kurzfristige Geldanlagen in Form von Tages- oder Termingeldern. Im Jahresverlauf hat
das Interesse der Kunden infolge der Niedrigzinsen an attraktiven Wertpapieren und
Investmentfonds erfreulich zugenommen. Mit einer optimierten Vermögensstruktur
versuchen die Kunden der Zinsfalle mit einer negativen Realverzinsung zu entgehen.

 

Goldbank im Fondsgeschäft mit der Union Investment

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Aktienmarkt im DAX zeitweise über 10.000 Punkten

Das Aktienjahr 2014 hat mit einem Plus im DAX von 2,7 % noch knapp positiv
abgeschlossen, nachdem in den beiden Vorjahren die Kurse um 26 und 29 % zulegten.
Zwischenzeitlich hatte der DAX mit 10.087 einen neuen Rekordwert erreicht. Infolge
der geopolitischen Risiken und Probleme verliefen die letzten Monate unter starken
Schwankungen.
Für das Aktienjahr 2015 prognostiziert die Bank einen DAX im Jahresverlauf zwischen
9.000 und 10.000 Punkten.


Die mit Absicherungsvarianten ausgestatten PrivatFonds der Union-Investment, dem
zentralen Fondsanbieter der genossenschaftlichen Finanzgruppe, haben wie im
Vorjahr, auch im Jahr 2014 erfreulich zugelegt.
Besonders günstig entwickelte sich der PrivatFonds kontrolliert pro mit einem
Wertzuwachs von 9,8 %.
Die Union-Investment wurde in den letzten Jahren mehrfach durch unabhängige
Finanzanalysten für die überdurchschnittliche Performance und guten Service
ausgezeichnet.
Aufgrund der besonders guten Vertriebsleistung im Fondsgeschäft im Jahr 2014
wurde die Volksbank eG als Goldbank ausgezeichnet und gehört damit zu den
erfolgreichsten Genossenschaftsbanken im Bundesgebiet.


Neues Angebot: VR-PrivateBanking

Neu in das Dienstleistungsangebot hat die Volksbank eG VR-PrivateBanking für
vermögende Kunden aufgenommen. Die individuelle Vermögensverwaltung wird
durch die niedrigen Zinsen immer wichtiger. Damit können die Volksbank-Kunden von
der Expertise der international aufgestellten DZ PRIVATBANK profitieren. Mit einem
verwalteten Vermögen von 14 Milliarden Euro arbeitet die Volksbank eG mit einem
der besten Vermögensverwalter im deutschsprachigen Raum als Partner zusammen.
Die Volksbank eG sieht in diesem Geschäftsfeld noch gute Wachstumsmöglichkeiten.


Beratungsqualität und Kundenservice

Die Volksbank investiert permanent in die Steigerung der Beratungsqualität durch die
Mitarbeiter und in neue Beratungssysteme. Der Kundenservice und die telefonische
Erreichbarkeit wurde in 2014 auf 8.00-18.00 Uhr erweitert und wird im Jahr 2015 mit
dem neuen VR-ServiceTeam weiter ausgebaut. In verschiedenen Filialen wurden die
Selbstbedienungsgeräte erneuert und damit der 24 Stunden Service verbessert.


Stabile Ertragssituation und gute Eigenkapitalausstattung

Der Vorstand der Volksbank eG ist mit dem vorläufigen Betriebsergebnis vor
Bewertung von über 4,3 Millionen Euro zufrieden. Die Bank liegt damit wie in den
Vorjahren über dem vorläufigen Vergleichswert bundesdeutscher Volksbanken
Raiffeisenbanken. Aufgrund der rückläufigen Zinsen und steigender Kosten durch die
Regulatorik, die die Bank nicht beeinflussen kann, zeigt sich der Vorstand in diesem
herausfordernden Umfeld rundum zufrieden.
Vorbehaltlich der Gremienbeschlüsse dürfen die Mitglieder auch weiterhin mit der
stolzen Dividende von 6 % rechnen.
Die Risikovorsorge für das Kreditgeschäft ist ausreichend dotiert. Bei den Eigenanlagen
der Bank ergeben sich keine Wertkorrekturen.
Mit der guten Eigenkapitalausstattung von über 11 % liegt die Bank deutlich über den
künftigen Mindeststandards.
Die Bank kann damit aus eigener Kraft weiter wachsen und die heimische Wirtschaft
mit Krediten versorgen; eine Kreditklemme gibt es bei der Volksbank eG nicht.


Regulatorik belastet

Die seit Ausbruch der Finanzkrise im Jahr 2008 zunehmenden regulatorischen
Anforderungen belasten alle Banken und Sparkassen, aber vor allem die kleineren
Kreditinstitute. Die teilweise völlig überzogenen und undifferenzierten Vorschriften
kosten die Bank nicht nur Geld, sondern gefährden möglicherweise langfristig auch die
bewährte und erfolgreiche dreiteilige Struktur des deutschen Kreditwesens.
Auch die Volksbank eG ist von Beiträgen in den Europäischen
Bankenrestrukturierungsfonds betroffen, obwohl für Genossenschaftsbanken durch
gesonderte Beiträge zur Sicherungseinrichtung eine seit achtzig Jahren bewährte
Institutssicherung besteht.
Die Volksbank eG rechnet mit einer Fortsetzung der Regulierungsflut und wird
deshalb die Arbeitsteilung, soweit sinnvoll, mit genossenschaftlichen Unternehmen
weiter forcieren.


Erfolgreiches Personalmanagement

Das im Vorjahr begonnene Langzeitprojekt „zukunftsorientiertes
Personalmanagement“ wurde planmäßig fortgesetzt. Ziel dieses Projektes ist es, die
demographischen Herausforderungen als Arbeitgeber zu meistern.

Wie in den Vorjahren hat die Volksbank eG überdurchschnittlich in die
Personalentwicklung und Weiterbildung investiert.
Christian Becker, Bereichsleiter Unternehmenssteuerung, hat, wie in den beiden
Vorjahren bereits Charlotte Specht und Anja Basso, das Diplom an der Akademie
Deutscher Genossenschaften (ADG) in Montabaur erworben.
Die Anzahl der neuen Auszubildenden wurde in 2014 auf drei erhöht.
Bei einer Mitarbeiterbefragung zu Beginn des Jahres 2014 wurden erfreulich positive
Zufriedenheitswerte ermittelt.
Die Fluktuation bei der Volksbank eG ist praktisch nahe Null.


Die Mitarbeiter schätzen und nutzen die betriebliche Gesundheitsförderung. Gut 40 %
beteiligen sich an verschiedenen betrieblichen Angeboten.

Die Mitarbeiterzahl hat sich von 112 auf 117 erhöht.


Neu: Internet, Social Media, crowdfunding und Imagefilm

Zu Beginn des Jahres 2014 konnte die Volksbank eG mit dem neuen Internetauftritt
online gehen. Multimediale Darstellungen und eine übersichtliche Navigation machen
die Online-Filiale für die Kunden attraktiver. Steigende Online-User zeigen, dass die
Optimierung und das Online-Marketing wahrgenommen werden.
Mit eigenem Blog, YouTube, Facebook und Twitter ist die Bank auch auf den Social
Media-Kanälen aktiv und präsent.


Auch der Start beim crowdfunding war erfolgreich:
Als eine der ganz wenigen Banken in Deutschland bietet die Volksbank eG den
Vereinen in ihrem Geschäftsgebiet diese moderne, internetbasierte Form der
Spendensammlung an.
Der VFL Osnabrück hatte es vor Beginn der Saison 2014/2015 vorgemacht.
Für Eintracht Remsede können zwei neue Fußballtore und für den TV Neuenkirchen
eine neue Musikanlage für das im Bau befindliche neue Vereinsheim angeschafft
werden. Dabei wird jede Spende durch den Fördertopf der Volksbank eG erhöht.
Beide Pilotprojekte sind erfolgreich verlaufen.
Mit Unterstützung der Volksbank eG wird auch das Vereinsheim der Tennisabteilung
des TuS Borgloh saniert; aktuell sind bereits 73 % finanziert.


Im Spätjahr wurde der von Mehmet Akdag, Mitarbeiter in der Marketingabteilung,
produzierte Imagefilm der Bank fertiggestellt.


140 Jahre Volksbank Borgloh

Am 22. November 2014 feierten die Mitglieder der Volksbank eG aus Borgloh und
Wellendorf den 140. Geburtstag der Bank. Über 300 Mitglieder und Ehrengäste
feierten mit.
Höhepunkt des Abends war die Bühnenshow „1874-von der Sparkasse zur Volksbank“,
in der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Geschichte der Bank als ursprünglich
gegründete Ortssparkasse nachgespielt haben. Außerdem wurden Spenden und
Geschenke zur Förderung der Jugendarbeit an Vereine und Kindergärten übergeben.

Im Jahr 2015 kann die Volksbank ein weiteres Jubiläum feiern:
Die Volksbank Hilter wurde vor 125 Jahren als Spar- und Darlehenskasse gegründet.


Für die Region

Insgesamt 40 Vereine, Schulen, Kindergärten und soziale Einrichtungen erhielten von
der Volksbank eG Weihnachtsgeschenke. Aus den Reinerträgen des VR Gewinnsparens
sowie weiteren Spenden konnten insgesamt rd. 35.000 Euro übergeben werden.
Die Volksbank eG Bad Laer-Borgloh-Hilter-Melle wird auch künftig die Vereine und
gemeinnützigen Einrichtungen engagiert fördern. Zahlreiche Mitarbeiter der Bank sind
außerdem ehrenamtlich in Vereinen tätig.


Ausblick 2015

Der Vorstand der Volksbank eG blickt zuversichtlich in das Jahr 2015.


Bei einem prognostiziertem Wirtschaftswachstum in Deutschland von rd. 1,5 %, ähnlich
wie 2014, einer weiterhin sehr guten Beschäftigungssituation in der Region sowie
extrem niedrigen Zinsen sind die Voraussetzungen gut, die in den letzten Jahren
erfolgreiche Geschäftsentwicklung fortzusetzen.
Die heimische, mittelständische Wirtschaft ist gut aufgestellt und bereit, neben Ersatzauch
Erweiterungsinvestitionen vorzunehmen.
Wichtiger Träger der Wirtschaftsentwicklung bleibt, so die Volksbank eG, der private
Konsum sowie die Investitionen im Immobilienbereich. Abzuwarten bleibt die
Auswirkung des gesetzlichen Mindestlohns als möglicher dämpfender Effekt.


Die Volksbank rechnet mit einer Fortsetzung der expansiven europäischen Geldpolitik.
Aufgrund der geopolitischen Risiken ist mit deutlichen Schwankungen am
Aktienmarkt mit einem DAX zwischen 9.000 und 10.000 Punkten zu rechnen.


Das anhaltende Niedrigzinsniveau sowie steigende Kosten dürften das eigene
Betriebsergebnis niedriger ausfallen lassen.


Die unter Beteiligung der Volksbank eG mit großer Mehrheit beschlossene Fusion der
genossenschaftlichen Rechenzentren, GAD in Münster und FIDUCIA in Karlsruhe, soll in
den nächsten Jahren dazu beitragen, die jährlich steigenden IT-Kosten zu stabilisieren.


Die regionalen Rahmenbedingungen und das eigene Geschäftsmodell bieten gute
Voraussetzungen, um den erfolgreichen und soliden Wachstumskurs der vergangenen
Jahre erfolgreich fortsetzen zu können.

Klaus Windoffer (l.) und Thomas Ruff (r.)