Ist das Taschengeld schon da?

Hallo!

Die Chance, das erste Mal hinter die Kulissen der Volksbank zu schauen, nutzten gestern 22 interessierte Ferienkinder. Wo sind die Tresore mit dem Geld? Was passiert, wenn Bankräuber kommen? Hält das Panzerglas auch Schüsse ab? Die Bankkaufleute Alwin, Anika und Marco kamen kaum nach mit dem Beantworten der zahlreichen Fragen.

Dabei wurde deutlich, dass die Kinder schon viel Wissen gesammelt oder im Fernsehen beobachtet hatten. Justus informierte über das Einrichten eines Kontos, Geld einzahlen und vom Sparbuch abheben. „Am Kundenterminal hole ich die Kontoauszüge und schaue nach, ob das Taschengeld schon da ist.“ Hannah erklärte die Funktion am Geldautomaten: „Karte rein, Geheimzahl tippen, und das Geld kommt raus.“

Säcke mit Kleingeld

„Ich habe die Überwachungskamera gesehen, denn die sind immer über der Heizung“, wusste Ben-Luca. „Die schießen Täter sofort ab“, wusste Justus. Das Thema Banküberfall beschäftigte die Gruppe noch eine ganze Weile. Alwin Morkötter musste jedoch passen: „Zum Glück haben wir das noch nicht erlebt.“ Staunend liefen die Kinder durch alle Räume, fuhren mit dem Fahrstuhl und lernten auch etliche Mitarbeiter kennen. Sie hörten Wissenswertes über Termine, Verträge, Kredite und Bankgeheimnisse.

„In den Schließfächern werden Dokumente, Goldbarren und Schmuck aufbewahrt“, erklärte Alwin Morkötter. Fasziniert beobachtete die Gruppe, wie die Rückseite des Geldautomaten aussah. Die Spannung erhöhte sich noch, als Anika die Geheimzahl eingab und den Tresor öffnete.

„Es ist gar nicht so viel drin, wie ich dachte“, meinten Jan, Finn-Luca und Finja nach einem Blick auf die Bündel mit Hundert-Euro-Scheinen. Die prall gefüllten Säcke mit dem Kleingeld waren für die Kinder beeindruckender.

Zur Erinnerung an den aufregenden Besuch mit vielen neuen Erkenntnissen erhielt jedes Kind eine mehrfarbig leuchtende Taschenlampe.

Bis morgen!

Eure Marita

Foto: Marita Kammeier, Bericht aus der NOZ vom 21.08.2015